Was bedeutet „Reputation“?
Das Ansehen einer Person oder Marke in der Öffentlichkeit.
So verwendest du das Wort
Ein Skandal beschädigte die Reputation.
Ein Ruf entsteht in den Augen anderer
Eine Übersetzerin bekommt neue Aufträge oft durch Empfehlungen. Auftraggebende schätzen, dass sie Rückfragen sorgfältig klärt und vereinbarte Termine einhält. Über einzelne Aufträge hinaus hat sich so ein Ruf gebildet. Ihre Reputation besteht nicht bloß darin, bekannt zu sein, sondern darin, mit bestimmten Eigenschaften und Erwartungen verbunden zu werden.
Ansehen und öffentlicher Ruf
Reputation bezeichnet das Ansehen einer Person, Organisation oder Marke bei anderen. Häufig schwingt bereits ein guter Ruf mit, doch man kann auch von beschädigter oder schlechter Reputation sprechen. Grundlage sind unter anderem Erfahrungen, Berichte und Bewertungen. Nicht alle Menschen müssen dieselben Informationen haben oder zu demselben Urteil kommen.
Die eigene Aussage ist nur ein Beitrag
Die Übersetzerin kann sich auf ihrer Internetseite als zuverlässig beschreiben. Ob Auftraggebende diese Einschätzung teilen, hängt jedoch auch von ihrer Arbeit und deren Kommunikation ab. Selbstdarstellung und Reputation sind deshalb nicht identisch. Das Bild, das andere weitergeben, lässt sich beeinflussen, aber nicht vollständig kontrollieren.
Verschiedene Gruppen können unterschiedlich urteilen
Eine Firma kann bei Kundinnen und Kunden als günstig gelten, während Beschäftigte ihre Arbeitsbedingungen kritisch sehen. Beides betrifft ihre Reputation, jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven und nach verschiedenen Maßstäben. Ein pauschales Urteil über „den Ruf“ kann solche Unterschiede verdecken. Genauere Aussagen benennen daher, bei wem welches Ansehen besteht.
Bekanntheit ist keine Anerkennung
„Sie genießt in ihrem Fachgebiet hohe Reputation“ beschreibt fachliches Ansehen. Eine Person kann dagegen sehr bekannt sein und wenig Vertrauen erhalten. Auch eine häufig geteilte Nachricht über ein Unternehmen ist zunächst Aufmerksamkeit, noch kein Beleg für einen guten Ruf. Reputation, Reichweite und Beliebtheit hängen möglicherweise zusammen, meinen aber nicht dasselbe.
Ein Urteil auf seine Grundlage zurückführen
Schreibe für die Übersetzerin drei mögliche Aussagen über ihren Ruf auf. Ergänze jeweils, welche konkrete Erfahrung die Aussage stützen könnte. Unterscheide dabei direkte Beobachtung, Weiterempfehlung und bloße Vermutung. So wird sichtbar, worauf ein vermeintlich selbstverständliches Ansehen tatsächlich beruht.
Erklärungen aus dem Wortreich-Wortbestand. Vertiefung aktualisiert am 22. September 2026.
Lautschrift: Einzelquelle · Mitwirkende, Bearbeitungen & Lizenz (CC BY-SA).
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